CANON Schnee-Safari

Bewirb Dich jetzt für die CANON SCHNEE-SAFARI, reise mit uns kostenlos nach schwedisch Lappland und teste das neue Cine-Servo-Objektiv

Jetzt bewerben

Wenn das Onlineshopping im EU-Ausland Probleme macht

Bonn (dpa/tmn) – Freier, grenzüberschreitender Handel ist in der Europäischen Union nicht nur Unternehmen vorbehalten. Auch Verbraucher genießen Freizügigkeit beim Onlineshopping. Darauf weist die Bundesnetzagentur hin.

Wer etwa daran gehindert wird, online bei einem Händler aus einem anderen EU-Land zu bestellen, dort mit seiner ausländischen Kreditkarte zu bezahlen oder auf die Seite des Anbieters in seinem Heimatland mit höheren Preisen umgeleitet wird, kann sich über dieses sogenannte Geoblocking bei der Behörde beschweren.

Denn die Bundesnetzagentur ist für die Durchsetzung der EU-Geoblocking-Verordnung zuständig, die seit Dezember 2018 gilt. Demnach darf in der EU beim Kauf von Waren oder Dienstleistungen niemand wegen seiner Staatsangehörigkeit oder seines Wohnsitzes diskriminiert werden. Es gilt der Grundsatz: Gleiches Recht für ausländische und einheimische Kunden.

Am einfachsten lassen sich Geoblocking-Beschwerden per Online-Formular bei der Bundesnetzagentur melden. Man kann aber auch eine E-Mail (geoblocking@bnetza.de) schreiben oder die Behörde zum Ortstarif anrufen (030/22-48-05-00).

Dem Erfolg auf der Spur – Big Data im Mittelstand

Digitale Daten aus Geschäftstransaktionen, Produktionsabläufe und Sensoren von verkauften Produkten – Mittelständische Unternehmen sitzen auf einem ungenutzten Rohstofflager, ...

Jetzt Downloaden

Der Bundesnetzagentur wurden nach eigenen Angaben schon zahlreiche Problemfälle gemeldet; ein Großteil der Beschwerden betreffe Bestellungen von Kleidung, Elektrogeräten und E-Books. Alle Fälle hätten im Interesse der Verbraucher gelöst werden können. Grundsätzlich könnten bei Verstößen aber auch Anordnungen gegen Händler erlassen und Geldbußen bis zu einer Höhe von 300.000 Euro verhängt werden.

Die Geoblocking-Verordnung kennt aber auch Ausnahmen: Dazu zählen Verkehrsdienstleistungen wie Flugtickets, Finanzdienstleistungen und audiovisuelle Dienste wie Streaming- oder Download-Angebote von Musik oder Videos. Hier hat die EU eigene Vorschriften erlassen oder sieht andere Initiativen vor.

Ausgenommen von der Verordnung sind außerdem Dienstleistungen im Gesundheitswesen oder im sozialen Bereich sowie Produkte, die in einzelnen Ländern der Preisbindung unterliegen, in Deutschland also zum Beispiel Bücher.

Auch wichtig zu wissen: Händler müssen zwar eine EU-weite Bestellung ermöglichen, sind aber nicht verpflichtet, ins Ausland zu liefern, erklärt die Bundesnetzagentur. Trotzdem könne das Angebot von EU-Händlern, die nur im eigenen Land liefern, für Verbraucher interessant sein. Das gilt für diejenigen, die in Grenznähe wohnen und die Waren selbst abholen oder ein Logistikunternehmen mit der Abholung und dem Transport beauftragen können.

Online-Beschwerdeformular Geoblocking

Geoblocking-Informationen der Bundesnetzagentur

EU-Geoblocking-Verordnung

Share

Das könnte Sie auch interessieren

Digitalisierung

24. August 2019

Router auch nach Energiekriterien auswählen

Berlin (dpa/tmn) - Nicht nur Rechner unterscheiden sich bei der ...

Business News

23. August 2019

Bericht: iPhones bekommen weiteres Ultra-Weitwinkel-Objektiv

San Francisco (dpa) - Neue Spitzenmodelle des iPhones von Apple sollen ...

Digitalisierung

23. August 2019

Telekom: Schnelles Internet in über 30 Millionen Haushalte

Bonn (dpa) - Die Deutsche Telekom hat eine positive Bilanz ihrer ...

Business News

22. August 2019

Bericht: EU schaut sich Facebook-Währung Libra näher an

Brüssel (dpa) - Die EU-Kommission nimmt laut einem Medienbericht die ...