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Trump-Äußerung zu Apple-Preisen verunsichert Chip-Investoren

Frankfurt/Main (dpa) – Nach einem Tweet von US-Präsident Donald Trump zu möglichen Auswirkungen des Handelskonflikts mit China auf Preise von Apple-Produkten sind Kurse deutscher Halbleiteraktien unter Druck geraten.

Sie folgten damit im frühen Handel den Vorgaben aus Asien, wo vor allem die Papiere von Apple-Zulieferern verkauft worden waren. Trump hatte am Samstag getwittert, die Preise der Apple-Produkte könnten wegen der massiven Zölle, die gegen China verhängt werden, steigen. Es gebe allerdings «eine einfache Lösung mit null Prozent Abgaben und sogar Steueranreizen», hieß es in dem Tweet. «Stellen Sie Ihre Produkte in den Vereinigten Staaten statt in China her», forderte Trump von Apple.

Aktien des Apple-Zulieferers Dialog Semiconductor büßten 1,5 Prozent ein. Händler sprachen von einer eingetrübten Stimmung für die Branche. Papiere von Aixtron verloren 2,2 Prozent und die von Infineon 1 Prozent. Der Kurs des Wafer-Herstellers Siltronic gab um 0,6 Prozent nach.

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Der iPhone-Hersteller selbst hatte am Samstag erneut informiert, dass US-Zölle auf chinesische Produkte auch zu Preisanhebungen für Geräte wie etwa die Apple Watch, die Ohrhörer AirPods, den Computer MacMini sowie diverses Zubehör sorgen könnten. Es geht um die geplante Zusatzgebühr von 25 Prozent auf in China hergestellte Produkte im Gesamtwert von 200 Milliarden Dollar.

Auch das wichtigste Apple-Produkt, das iPhone, wird in der Volksrepublik China montiert. Es soll nach bisherigem Stand nicht von den Zöllen getroffen werden. In der Wertschöpfungskette von Apple stehen nach einer Analyse von Nikkei Asian Review die Fabriken auf dem chinesischen Festland allerdings auch nur auf Platz vier. Die wertvollsten Komponenten stammen demnach aus Taiwan gefolgt von den USA und Japan. Hersteller aus der Europäischen Union liegen auf Platz fünf.

 

Apple Wertschöpfungskette Nikkei Asian Review

 

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