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Samsung Galaxy Note 9 kommt am 24. August ab 999 Euro

Berlin (dpa/tmn) – Der Bildschirm größer, der Preis höher als beim Vorgänger: Mit dem neuen Galaxy Note 9 zielt Samsung hoch – auf die Management-Ebene ebenso wie auf Lifestyle-orientierte Gutverdiener.

Das 6,4-Zoll-Smartphone mit Android-Betriebssystem wird am 24. August in zwei Speichervarianten zum Preis von 999 Euro (128 Gigabyte) und 1249 Euro (512 Gigabyte) in den Handel kommen.

Im Innern steckt Samsungs Exynos-Prozessor mit acht Kernen, außerdem 6 oder 8 GB Arbeitsspeicher, der Akku fasst 4000 Milliamperestunden (mAh) und unterstützt drahtlose Schnellladung. Dem Trend entgegen verzichtet Samsung beim Note 9 auf die Notch genannte Displayeinwölbung und liefert das Gerät mit schmalen Balken ober- und unterhalb der mit 2960 zu 1440 Pixeln auflösenden Anzeige aus.

Für Fotos kommt die im Galaxy S9+ verbaute Doppelkamera mit adaptiver Blende zum Einsatz. Sie wird von einer Bildanalyse und Szenenerkennung unterstützt, wobei Samsung ausdrücklich nicht von einer «künstlichen Intelligenz» sprechen will, wie es viele Konkurrenten aktuell tun. Die Kamera soll vielmehr nach Analyse der aufgenommenen Bilder Anleitung geben, wie sich unerwünschte Szenen künftig vermeiden lassen – als Beispiel werden geschlossene Augen oder Bewegungsunschärfen bei Schnappschüssen genannt.

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Größte Neuerung neben Stereolautsprechern ist der überarbeitete Eingabestift S Pen. Mit ihm können Nutzer das Telefon bedienen oder handschriftliche Notizen oder Zeichnungen anlegen. Mit dem Note 9 wird nun auch der bislang passive Stift selbst zum vernetzten Gerät. Er verbindet sich via Bluetooth mit dem Telefon und kann so auch zur Fernsteuerung von Präsentationen oder als Auslöser für die Kamera genutzt werden. Sein integrierter Akku wird per Induktion geladen, sobald der Stift ins Smartphone eingeschoben wird. 40 Sekunden Ladung sollen für 30 Minuten Stifteinsatz ausreichen.

Auch neu: Der Desktopmodus DeX läuft nun auch über einen simplen HDMI-Adapter auf Monitoren und Fernsehern – allerdings auf fünf aktive Apps begrenzt. Für den vollständigen Einsatz als PC-Ersatz wird weiterhin die Dockingstation mit zusätzlicher Kühlung benötigt.

Samsungs Note-Reihe macht neben den Galaxy-S-Modellen das obere Ende des Smartphone-Portfolios der Koreaner aus. Knapp 143 Millionen Smartphones der Note-Reihe hat Samsung laut Marktforscher
IDC seit 2011 verkauft. Insgesamt macht die Reihe demnach einen Anteil von rund sieben Prozent der vom Unternehmen ausgelieferten Smartphones aus.

 

Tweet von IDC (Englisch)

 

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