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Die erfolgreiche Einarbeitung neuer Mitarbeiter

Onboarding: Die erfolgreiche Einarbeitung neuer Mitarbeiter

Für das Recruiting neuer Mitarbeiter geben Unternehmen hohe Summen aus. Ihr Ziel: Die Besten aufspüren und für sich gewinnen – kein einfaches Unterfangen im harten Konkurrenzkampf um Top-Performer. Umso erstaunlicher ist es, dass viele Unternehmen die Einarbeitung der neuen, wertvollen Kräfte nicht ebenso professionell gestalten wie den Recruiting-Prozess. 84 % der HR-Abteilungen sehen laut einer Studie der Haufe-Gruppe Verbesserungsbedarf beim Onboarding.

 

Schlechtes Onboarding: Mitarbeiter leisten weniger und bleiben oft nicht lange

Was ein schlechtes Onboarding nach sich ziehen kann, zeigt eine weitere Studie bei der 282 US-amerikanische Unternehmen untersucht wurden. Laut der Aberdeen Group binden Unternehmen, die kein strukturiertes Onboarding-Programm anbieten, nur 30 Prozent der neuen Mitarbeiter länger als ein Jahr an sich. Das bedeutet, dass für 70 Prozent der Stellen die aufwendige Personalsuche nach spätestens einem Jahr wieder losgeht. Und noch eine Zahl: Fehlt ein Onboarding-Programm, erfüllen lediglich 17 Prozent der frisch Eingestellten nach einem Jahr ihre Leistungs- und Zielvereinbarungen.

Ganz anders sieht es bei Unternehmen aus, die ihre Beschäftigten während der Einarbeitung strukturiert begleiten und Onboarding als strategisches Element ihres Talentmanagements betrachten. Hier bleiben 91 Prozent der Hinzugekommenen länger als ein Jahr im Betrieb. Auch die Zahl derjenigen, die nach einem Jahr bereits ihre Zielvereinbarungen erreichen, liegt mit 62 Prozent erheblich höher. Die Bedeutung eines strategischen Onboardings kann also kaum überschätzt werden.

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Strukturiertes Onboarding startet mit der Jobzusage

Der Onboarding-Prozess beginnt direkt nach der Personalauswahl. In dieser Phase suchen die künftigen Mitarbeiter vor allem nach Informationen und wollen erste Kontakte in der neuen Firma knüpfen. Unternehmen können genau diese Bedürfnisse erfüllen, wenn sie mit einem cloudbasierten Portal arbeiten, das den neuen Mitarbeitern schon vorab den Zugriff auf relevante Informationen ermöglicht und ihnen während des gesamten Onboarding-Prozesses offen steht. Direkt nach der Vertragsunterzeichnung wird der neue Kollege so ins unternehmenseigene Netzwerk integriert und kann Anträge und Formalien online ausfüllen. So beginnt das strukturierte Onboarding schon vor dem ersten Arbeitstag und geht dann nahtlos ins selbständige Zeit- und Anwesenheitsmanagement sowie auf andere Selfmanagement-Funktionen über, sobald der neue Mitarbeiter wirklich Teil des Unternehmens ist.

Tatsächlich ist das An-Bord-Nehmen neuer Mitarbeiter ein dreistufiger Prozess: Es geht darum, die neuen Kräfte fachlich einzuarbeiten, sie sozial in den Kreis der Kollegen einzubinden und sie werteorientiert zu integrieren, ihnen also die Ziele und Grundsätze des Unternehmens verständlich zu machen. Um wirksam zu sein, muss das Onboarding als einheitlich strukturierter Prozess aufgesetzt werden, der im gesamten Unternehmen und für alle beteiligten Abteilungen gilt.

 

Jeder Neue durchläuft den gleichen Onboarding-Prozess

Dass genau diese Einheitlichkeit stattfindet, lässt sich mit dem Einsatz von Assistenz-Systemen garantieren. Sie sorgen dafür, dass keine Stufe im Onboarding-Prozess vergessen wird – von den Formalitäten über den Kick-off, erste Schulungen und Mentoren-Systeme bis zu Feedbackrunden und Teambildungsmaßnahmen. Die Online-Assistenten führen Personaler und Führungskräfte einheitlich und rechtzeitig durch die jeweils anstehenden Aufgaben.

Cloudbasierte ERP-Lösungen (Kurzform für Enterprise Ressource Planning) steuern und verwaltenden den gesamten Prozess der Onboardings transparent und effizient. So lässt sich unternehmensweit digital einsehen, an welcher Stelle des Onboardings sich der neue Kollege aktuell befidet. Durch die Definition von Etappenzielen können Führungskräfte überprüfen, ob das Onboarding die gewünschten Effekte hat. In vorher festgelegten Abständen – monatlich oder alle zwei Monate – wird eine kurze Bestandsaufnahme erhoben, welchen Förderungsbedarf es noch gibt. Punktgenau kann der neue Kollege dann exakt die Schulungen durchlaufen, die ihm das fehlende Know-how vermitteln.

Denn klar ist: Die positiven Effekte eines strukturierten Onboardings wirken sich nicht über Nacht aus. Sie zeigen sich im Lauf der Employee Journey daran, dass neue Mitarbeiter ihre Arbeit gerne erledigen, sich damit identifizieren, sich im Kollegenkreis und dem Unternehmen wohl fühlen und mit Überzeugung für die Werte des Unternehmens eintreten.

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