CANON Schnee-Safari

Bewirb Dich jetzt für die CANON SCHNEE-SAFARI, reise mit uns kostenlos nach schwedisch Lappland und teste das neue Cine-Servo-Objektiv

Jetzt bewerben

Facebooks Politik-Chef: Auch andere PR-Firmen angeheuert

Menlo Park (dpa) – Facebook hat auf Kritiker und Konkurrenten mehr auf Schmutzkampagnen spezialisierte PR-Agenturen angesetzt als bisher bekannt.

«Ich wusste von der Entscheidung, Definers und andere ähnliche Firmen zu engagieren, und billigte sie», schrieb der scheidende Politik-Chef Elliot Schrage in einem von Facebook am späten Mittwoch veröffentlichten internen Rundschreiben.

Bisher ist nur die Arbeit von Definers für Facebook bekanntgeworden. Die Firma hatte unter anderem verbreitet, dass eine Organisation von Facebook-Kritikern von Finanzier George Soros unterstützt worden sei. Soros ist oft Ziel antisemitischer Anfeindungen und Verschwörungstheorien, in die die Kampagne von Definers mit reinspielte.

Schrage räumte ein, dass Definers von Facebook den Auftrag bekam, sich mit Soros zu beschäftigen, nachdem er Facebook im Januar 2018 beim Weltwirtschaftsgipfel in Davos unter anderem als «Bedrohung für die Gesellschaft» kritisiert hatte. «Wir hatten solche Kritik von ihm zuvor nicht gehört und wollten ermitteln, ob er irgendeine finanzielle Motivation hat», verteidigte Schrage das Vorgehen. Zugleich schränkte er ohne weitere Details ein, dass der Auftrag an Definers ohne sein Wissen ausgeweitet worden sei.

Digitalisierung „made in Germany“

Sieben Ansätze für Ihren idealen Einstieg in ein digitalisiertes Unternehmen Laut der Unternehmensberatung McKinsey bringen Digitalisierung und digitale Innovation dem ...

Jetzt Downloaden

Die in dem Skandal ebenfalls in die Kritik geratene Geschäftsführerin Sheryl Sandberg schrieb dazu, dass sie in der Vergangenheit ebenfalls Material mit Inhalten von Definers zu lesen bekommen haben – aber sich zuletzt nicht mehr an die Firma erinnern konnte. Es sei nie die Absicht gewesen, antisemitische Berichte über Soros zu befeuern, betonte Sandberg, die selbst jüdisch ist.

Schrage, dessen Abgang bereits vor Monaten angekündigt worden war, nimmt mit der Übernahme der Verantwortung etwas Druck von Sandberg, die sich viel mit politischen Fragen beschäftigt. Sein Nachfolger, der ehemalige britische Vizepremier Nick Clegg, soll die Arbeit mit PR-Beratern nun neu ordnen. Gründer und Chef Mark Zuckerberg habe sich gegen Einsatz externer Agenturen im Umgang mit Politik und Kritikern ausgesprochen. Zuckerberg hatte erklärt, dass er erst aus einem Bericht der «New York Times» über die Kampagnen von Definers für Facebook erfahren habe.

 

Facebook-Mitteilung

 

Share

Das könnte Sie auch interessieren

Business News

16. Februar 2019

EU-Sicherheitskommissar warnt vor chinesischer IT-Dominanz

München (dpa) - Die EU-Kommission sieht chinesische Dominanz in der ...

E-Commerce

16. Februar 2019

Rätselraten um vorgebliche Amazon-Pakete - Konzern reagiert

München/Düsseldorf (dpa) - Versandhändler haben mit vorgeblichen ...

Mobile Enterprise

15. Februar 2019

iPhone-Absatz in China um ein Fünftel gefallen

Framingham (dpa) - Die iPhone-Verkäufe in China sind nach Berechnungen ...

E-Commerce

15. Februar 2019

Amazon streicht Plan für neue Zentrale in New York

New York/Seattle (dpa) - Amazon hat seine Pläne für einen neuen großen ...