CANON Schnee-Safari

Bewirb Dich jetzt für die CANON SCHNEE-SAFARI, reise mit uns kostenlos nach schwedisch Lappland und teste das neue Cine-Servo-Objektiv

Jetzt bewerben

Experten decken Sicherheitslücke in vielen Notebooks auf

Redmond/Berlin (dpa) – Der IT-Sicherheitsspezialist Eset hat eine schwerwiegende Sicherheitslücke aufgedeckt, die Windows-Notebooks diverser großer Hersteller ab Baujahr 2006 betreffen könnte. Es gehe um bis zu einer Milliarde Geräte.

Eine nun zum ersten Mal «in freier Wildbahn» entdeckte Spionage-Software niste sich dabei in einem dem Betriebssystem vorgelagerten Bereich (UEFI) direkt auf dem Chip ein und könne von dort aus quasi völlig unbemerkt den gesamten Datenverkehr eines PCs umleiten und mitschneiden, erklärte Eset-Manager Thomas Uhlemann der dpa.

Bei der auf der Microsoft-Konferenz BlueHat in Redmond veröffentlichten Entdeckung gehe es eigentlich um eine ganze Kampagne von mehreren Schädlingen, sagte Uhlemann. Sie nisten sich allesamt in der Firmware auf der Hauptplatine des Rechners ein.

Im Zentrum der Attacken steht der von vielen großen Herstellern genutzte Diebstahlschutz «LoJack». In der Regel werde diese Software nicht gepflegt und sei deshalb voller Lücken, sagte Uhlemann. Das mache sie so gefährlich. «Klassische Maßnahmen zur Abwehr greifen dabei nicht.». Selbst den Austausch der Festplatte überstehe die Malware. Ratsam sei, den Rechner im sicheren Modus hochzufahren (Secure Boot), der aber bei den meisten Notebooks standardmäßig nicht aktiviert sei.

Gebäude sicher steuern durch intelligente Netzwerke

Intelligente Gebäudesteuerung durch Cloud Managed Networking Trends wie IoT und Industrie 4.0 verändern nicht nur Arbeitsweisen und Kommunikation, sondern auch die Orte und ...

Jetzt Downloaden

Ähnliche Angriffszenarien wurden in den vergangenen Jahren vielfach unter Experten diskutiert, nun sind erstmals entsprechende Attacken von den Experten bei Eset in freiem Umlauf registriert worden. In erster Linie dürften die aktuellen Angreifer Regierungsorganisationen ins Visier nehmen. Doch auch gewöhnliche PC-Nutzer seien mittelfristig nicht auf der sicheren Seite: Zu schnell würde sich eine solche Lücke herumsprechen und wie auch schon in der Vergangenheit dann in die Hand von «Mafia-Kriminellen» geraten, sagt Uhlemann.

Als Drahtzieher der nun entdeckten Angriffe vermutet Eset die Gruppe «APT28». Die auch als «Sofacy Group» oder «Fancy Bear» bekannte Hackergruppe wird unter anderem hinter spektakulären Attacken wie etwa auf Computer der Demokratischen Partei während des US-Wahlkampfs 2016 sowie auf die Server des Deutschen Bundestags 2015 und auf das Datennetz der Bundesverwaltung im vergangenen Jahr vermutet.

Share

Das könnte Sie auch interessieren

Business News

18. Oktober 2018

Apple informiert ausführlicher über Datenschutz-Funktionen

Cupertino (dpa) - Apple verstärkt seine Anstrengungen, sich beim ...

Business News

18. Oktober 2018

Google lässt Smartphone-Anbieter für Apps bezahlen

Mountain View (dpa) - Google ändert nach der EU-Rekordstrafe sein ...

Business News

17. Oktober 2018

Nutzerzuwachs bei Netflix übertrifft Prognosen

Los Altos (dpa) - Netflix ist nach einem mäßigen zweiten Quartal ...

Social CRM

17. Oktober 2018

YouTube weltweit mit Störungen

Berlin (dpa) - Nutzer in aller Welt haben in der Nacht zu Mittwoch ...