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Digitaler Wandel

Der Mittelstand im digitalen Wandel – Aufbruch in die Zukunft

Laut einer Studie von Bitkom Research sehen 90 Prozent der Geschäftsführer und Vorstände von Unternehmen ab 20 Mitarbeitern die Digitalisierung nicht länger als Risiko, sondern als Chance. Viele haben bereits die Weichen in Richtung Digitalisierung gestellt und sind dabei, bestehende Produkte und Dienstleistungen anzupassen. Mit Erfolg – 45 Prozent der Unternehmen gaben an, dass die Digitalisierung einen positiven Einfluss auf die Kundenakquise hatte. Da die digitale Transformation sämtliche Unternehmensbereiche erfasst, werden Wertschöpfungsketten verändert, vorhandene Abläufe optimiert, die Kostenstruktur verbessert und nicht zuletzt völlig neue Geschäftsmodelle entwickelt. Damit wird die Fähigkeit zur Digitalisierung zu einem wichtigen Erfolgsfaktor im Wettbewerb.

Merkmale des digitalen Wandels sind für jeden spürbar. Smartphones und Tablets gehören zum Alltag, Smart Home ist mehr als eine Vision, sondern bereits umfangreich im Einsatz. Einen neuen Schub bringt Industrie 4.0 durch die Integration innovativer Technologien und deren umfassende Vernetzung in die Fertigung. Damit werden Maschinen in die Lage versetzt, miteinander zu kommunizieren, smarte Fabriken entstehen und Sensoren verbinden sich mit Computern zu leistungsstarken Netzwerken. Diese Entwicklung beschleunigt das „Internet der Dinge“, kurz IoT, die Vision einer globalen Infrastruktur, in der sich Gegenstände mittels Sensoren und intelligenter Software mit Hilfe neuer Kommunikationstechniken austauschen und zusammenarbeiten.

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Die Frage nach dem Sinn und Zweck

Trotz aller Vorteile üben sich zahlreiche Mittelständler noch in Zurückhaltung, wenn es um die praktische Umsetzung von Digitalisierungs-Maßnahmen geht. Dabei gibt es durchaus Branchenunterschiede. Beispielsweise halten laut KFW-Studie Produktionsbetriebe, Dienstleister sowie Groß- und Außenhandel das Thema Digitalisierung für sehr relevant, während im Baugewerbe nur 26 Prozent der Unternehmen die Absicht haben, in absehbarer Zeit digitale Aufgaben in Angriff zu nehmen.

Zu denken, dass es auch ohne Maßnahmen für die Digitalisierung von Geschäftsprozessen irgendwie weitergeht, ist ein Trugschluss. Denn auf eingefahrenen Gleisen zu bleiben, birgt Risiken: Einerseits macht der Wettbewerb Druck, andererseits erwarten auch die Kunden, dass sich Unternehmen den notwendigen Veränderungen stellen und ihr Leistungsspektrum hinsichtlich Service, Einkaufserlebnis und Mehrfach-Nutzen entsprechend ausbauen. Zudem drängen immer mehr branchenfremde Konkurrenten auf angestammte Märkte und beschleunigen so zusätzlich das Tempo für erforderliche Innovationen.

Gleichzeitig ist es zwingend notwendig, die eigenen Mitarbeiter auf dem Weg des digitalen Wandels mitzunehmen, um Ängste durch die Digitalisierung der Arbeitswelt zu nehmen. Nach einer vom Bundesministerium für Bildung und Forschung in Auftrag gegebenen Studie von 2017 fürchten 81 Prozent der Menschen in Deutschland, durch den technologischen Fortschritt beruflich abgehängt zu werden. So glauben 80 Prozent der Befragten, dass 2030 der Hauptteil der Routine-Arbeit von Maschinen oder Computerprogrammen übernommen werden wird.

Schritt für Schritt statt alles auf einmal

Nun macht es wenig Sinn, die Digitalisierung im Unternehmen sofort und komplett realisieren zu wollen. Es geht nicht um einen großen, sondern um viele kleine Schritte auf dem Weg zum digitalen Unternehmen. Dazu zählt, dass das Unternehmen sein Angebot neu ausrichten und das Portfolio um die digitalen Angebote erweitern muss. Zudem muss jede Organisation selbst den digitalen Wandel durchlaufen und dabei die internen Prozesse anpassen. Dabei gilt es, Prioritäten zu setzen. Zunächst muss herausgefunden werden, an welcher Stelle im Unternehmen die Digitalisierung tatsächlich etwas bringt – beispielsweise, wenn Routineprozesse durch Automatisierung schneller und effektiver ablaufen.

Wichtig ist, eine spezielle Digitalisierungs-Strategie für das eigene Unternehmen auszuarbeiten und Schritt für Schritt umzusetzen. Zu diesem Zweck empfiehlt es sich, ein verantwortliches Digitalisierungs-Team zu schaffen, die digitale Kompetenz der gesamten Belegschaft zu fördern und gegebenenfalls externe Unterstützung ins Haus zu holen.

Professionelles ERP gewinnt an Bedeutung

Die Herausforderung Digitalisierung bleibt. Es handelt sich um einen kontinuierlichen Prozess, der die Wirtschaft dauerhaft beschäftigen wird. Aktuell auf der Agenda stehen die Themen Künstliche Intelligenz und Autonome Systeme. In diesem Zusammenhang gewinnt das Enterprise Resource Planning (ERP) weiterhin an Bedeutung.

Dahinter verbirgt sich die Aufgabe, Ressourcen wie Kapital, Personal, Betriebsmittel, Material, IT-Systeme sowie Informations- und Kommunikationstechniken bedarfsgerecht zu planen und zu steuern. Mit dem Ziel, dass sämtliche, für die Unternehmensprozesse benötigten Komponenten, rechtzeitig in ausreichender Menge und am richtigen Ort verfügbar sind. Zu diesem Zweck kommen bevorzugt ERP-Systeme zur Anwendung, die alle Geschäftsprozesse abbilden und Ressourcen ganzheitlich verwalten. Welche ERP-Software schließlich bei mittelständischen Firmen zum Einsatz kommt, hängt entscheidend von den jeweiligen Anforderungen ab, die sich abhängig von Branche, Unternehmensgröße und individuellen Bedürfnissen ergeben.

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