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Wie arbeiten wir in 10 Jahren? - Ein Ausblick

Der Mittelstand in 10 Jahren – Ein Blick in die Zukunft der Arbeit

Die Technologie wächst exponentiell, das Innovationstempo steigt. Selbst kleine und mittelständische Unternehmen schaffen gewaltige Werte und Mitarbeiter stellen andere Ansprüche an Führung, Teilhabe und Arbeitsgestaltung. Es entstehen völlig neue Arbeitsmodelle und neue Herausforderungen. Aktuelle Trends wie New Work, virtuelle Führung und Work-Life-Dynamik zeigen bereits eine Entwicklung auf, die nicht mehr zu bremsen ist und in 10 Jahren mit weitgreifenden Veränderungen einhergehen wird. Wie die Arbeitswelt in 10 Jahren tatsächlich aussehen wird? Zu dieser Frage gibt es zahlreiche Visionen mit jeweils unterschiedlichen Schwerpunkten. Ein mögliches Szenario für die Arbeitswelt der Zukunft könnte so aussehen:

 

Vormarsch der Maschinen

Die Zukunft der Arbeit gehöre den Maschinen, so die Prognose des Forschers Frederico Pistono. Unternehmen setzen zunehmend Roboter, Künstliche Intelligenz und Machine Learning ein, um ihre Arbeitsprozesse zu automatisieren. Das digitale Zeitalter wird immer mehr die Geistesleistung des Menschen auf die Maschinen übertragen, auch wenn diese den Menschen nicht ersetzen können: Roboter könnten zwar auch zu Kollegen und Kooperationspartnern werden – kreative Tätigkeiten, unternehmerische Kompetenzen und die Überwachung von Maschinen werden der Automatisierung dennoch Grenzen setzen.

Netzwerke und Kollaboration

Statt klassischen Arbeitsverhältnissen kommt es zu Arbeitseinsätzen und -aufträgen, Jobsharing sowie zu den Übergangsphänomenen Cloud- und Crowdworking. Dadurch wird auch die Bedeutung von Netzwerken, Teams und Diversity zunehmen. Im Unternehmen der Zukunft werden Büros digitaler Arbeit zu temporären Ankerpunkten: Arbeit wird nicht nur mobiler und virtuell, räumlich und zeitlich flexibler – sie wird darüber hinaus individueller und kundenzentrierter. Zudem können Softwarelösungen die effektive Kollaboration und den Austausch von Ideen unterstützen, wenn sich die Technologie an die neuen Veränderungen anpassen lässt.

Virtuelle Führung

Flache Hierarchien und agile Methoden werden den Führungsstil der Zukunft mitprägen. Die räumliche und zeitliche Entgrenzung bringt eine neue virtuelle Führung hervor: Auf Distanz braucht diese durchgängig genutzte Kommunikationskanäle, die dabei die Brücke zum Team bilden. Führungskräfte werden weniger kontrollieren, mehr überzeugen und strukturieren; fachliche Aspekte rücken in den Hintergrund. Ihre Aufgabe wird darin bestehen, die persönliche Bindung auch über Distanz zu erhalten und sensibel mit kulturellen Aspekten umzugehen.

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Vereinbarkeit von morgen

Weil die Hälfte der Menschen in Zukunft keinem Nine-to-Five-Job mehr nachgehen wird, verändert dies auch die Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben. Eine perfekte Balance von Arbeit und Leben wird einer Work-Life-Dynamik weichen, weil die Grenzen zwischen beiden Sphären verwischen. Beide Bereiche werden stärker miteinander verschränkt sein. So ergeben sich individuelle Möglichkeiten der Ausgestaltung, und Phasen von Arbeit bzw. schöpferischer Zeit lassen sich mit Freiräumen für Familie und Freizeit kombinieren.

Talente der Zukunft

Die Suche nach Talenten wird in Zukunft anderen Kriterien folgen: Die Personalauswahl wird anhand quantifizierter Datenprofile per Mausklick erfolgen und weniger intuitiv verlaufen. Um passgenaue Aufträge zu vergeben, werden Personalabteilungen nach wenigen hoch qualifizierten Mitarbeitern Ausschau halten, die über spezielle Kompetenzen verfügen: insbesondere Selbstmanagement, Wissensarbeit, schöpferische Tätigkeiten und personenbezogene Dienstleistungen sowie Aufgaben aus dem Controlling werden gefragt sein. Arbeit, die heute vor allem von Frauen ausgeübt wird, z. B. im sozialen oder pflegerischen Bereich, wird an Bedeutung gewinnen. Ebenso wird der demografische Wandel eine Rolle spielen, denn gerade die Talente und das Wissen von älteren Menschen können zukünftig besonders nützlich sein.

Herausforderungen für die HR

Die flexiblen Arbeitsformen führen dazu, dass sich das Band zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern lockert oder ganz auflöst. Während diese Entwicklung die systematische Personalentwicklung erschwert, können Personalabteilungen mit Ansätzen aus dem Bereich Gamification punkten – und damit Anreize schaffen, um die Bindung an den Arbeitgeber zu stärken. Erfolgreiche kleine und mittelständische Unternehmen werden zudem auf Weiterbildungsangebote setzen, weil Arbeiten und Lernen in Zukunft mehr und mehr miteinander verschmelzen werden.

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